Vellmar - Über Vellmar

Die Stadt Vellmar

Vellmar, nördlich von Kassel gelegen, wird erstmals unter der Bezeichnung Filmare im "Breviarium des Bischofs Lul" als Grundbesitz des Klosters Hersfeld erwähnt. Dieses Kloster wurde 775 dem König der Franken (später Karl der Große) übergeben.

Gleichwohl ist davon auszugehen, dass das Gebiet um Vellmar herum schon in frühgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Zahlreiche Funde belegen dies. Die Ortsbezeichnung selbst geht vermutlich auf den Stamm der Chatten zurück, die ihre Siedlungen oft nach der Bodenbeschaffenheit des Siedlungsraumes benannten. Der Wortteil ". . . mar" wird als "Sumpf" gedeutet, ein Indiz dafür, dass die Ahneniederung früher sehr feucht gewesen sein muss.

"Vel-mar" heißt demnach "viel Sumpf".

Im Jahre 1000 wird die Ortschaft als Filmuari und 1061 als Vilemar erwähnt. Anfang des 12. Jahrhunderts gehörten Niedervellmar und Obervellmar - neben Frommershausen und Heckershausen - zum Besitztum des Grafen Werner.

In der Folgezeit hatte Vellmar viele Herren und Besitzer, sowohl kirchliche als auch weltliche.

In geschichtlichen Überlieferungen taucht auch hier immer wieder der Name des Augustinerklosters "Ahnaberg" auf. Dieses Kloster hat bis zum Jahre 1526 bestanden.

Startseite