Vellmar - Vellmar-Mitte

Pfingsten 1989 wurde das Evangelische Kirchenzentrum Vellmar-Mitte eingeweiht. Was Kirche sein kann, ist hier unter einem Dach: Die Alltagskirche der vielen Gruppen und die Sonntagskirche, die möglichst viele im Gottesdienst zusammenführt. Das drückt sich auch baulich aus. Der Altarraum als „Kernzelle“ des Hauses, in dem Andachten stattfinden, erweitert sich sonntags zum großen Kirchenraum.

Die elektrische Verdunklungsmöglichkeit, eine eingebaute Leinwand und eine Sprechverstärkeranlage sind technische Voraussetzungen für vielfältige Gemeindeveranstaltungen.

Das Foyer ist ein heller, durch Bilder und Blumen geschmückter Eintritt in das Kirchenzentrum. Hier finden viele Begegnungen vor Gottesdiensten und Veranstaltungen statt.

Im unteren Geschoss befinden sich drei Gruppenräume für die Gemeindearbeit.

In einem freundlich und einladend gestalteten Gottesdienstraum sitzen die Gottesdienstteilnehmer in Stuhlreihen halbkreisförmig um den Altar und können einander sehen und wenn nötig auch hören oder in Gruppen zusammensitzen. 190 Personen können auf Polsterstühlen sitzen, mit Notsitzen und Stehplätzen passen über 250 Personen hinein (Heilig Abend, Konfirmation, Erntedankfest). Für den normalen Sonntagsgottesdienst stellen wir 130 Stühle. Wenige textile Objekte aus der Paramentenwerkstatt Kaiserswerth schmücken den Kirchenraum. In dieser Werkstatt wurden auch unsere Antependien mit dem Schattenkreuz nach Entwürfen von Prof. Kurt Wolf, Düsseldorf, angefertigt. Nach eigenen Entwürfen wurden der schlichte Altar, das Lese- und Predigtpult, der Ständer für das Taufbecken, der Kerzenständer für die Osternachtkerze und der Kerzenständer für Lichter, die beim Eintritt in den Gottesdienstraum entzündet werden können, aus Kirschholz gefertigt. Aus Acrylglas wurden ebenfalls nach eigenen Vorstellungen achteckige Kerzenhalter für den Altar und die Osterkerze, ein achteckiges Taufbecken, und die Lampen im Altarraum hergestellt. Jeder Gegenstand kann für sich ein optischer Ruhepunkt werden.

[Quelle: Pfarrer Wolfgang Bennefeld  (Dezember 2008)]

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