Vellmar - Vellmar-West

Kirchengemeinde mit Wunsch nach einem Kirchturm und Glocken

Schon Anfang der 1960-er Jahre, als die bis dahin noch landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen Obervellmar und dem Kasseler Jungfernkopf bebaut wurden, kam der Wunsch nach einem eigenen Kirchengebäude auf. Doch erst 1974 nahm der Traum Formen an, denn in diesem Jahr wurde der Grundstein für das heutige Kirchenzentrum in Vellmar-West gelegt, das dann  im Herbst 1975 eingeweiht werden konnte und heute den Namen Johanneskirche trägt.

Eine Million DM mussten seinerzeit für das neue Kirchenzentrum aufgebracht werden. „Möglich wurde das, weil die Kirchengemeinde Niedervellmar dem aufstrebenden Stadtteil Kirchenland für den Neubau geschenkt hat“, berichtet der Gemeindepfarrer. Große Teile von Vellmar-West gehörten schon seit grauer Vorzeit zur Gemarkung von Niedervellmar und wurden unter anderem als Huteflächen Niedervellmarer Schäfer genutzt. So war es auch naheliegend, dass seit 1968 zwei Vikare aus Niedervellmar und vom Jungfernkopf hier zunächst kirchliche Arbeit leisteten. Von 1971 an wurden die evangelischen Christen des neuen Stadtteils als Tochtergemeinde noch von der Kirche Niedervellmar betreut. Erst 1981 entstand eine eigene Kirchengemeinde.

Zum Gemeindzentrum gehören neben  einem multifunktionalen  Raum für bis zu 140 Gottesdienstbesucher,

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